Verkehrsprobleme im Stadtteil Weisenau

Hier werden in den kommenden Jahren 2000 neue Wohneinheiten entstehen und bis zu 6000 Bürger in Weisenau eine neue Heimat finden.

Die Verwaltung der Stadt Mainz arbeitet derzeit an einem Verkehrskonzept für das Heilig-Kreuz-Areal.

Hier werden in den kommenden Jahren 2000 neue Wohneinheiten entstehen und bis zu 6000 Bürger in Weisenau eine neue Heimat finden.

Diese Tatsache wirft im Vorfeld einige Fragen und Probleme auf, die durch ein stimmiges Gesamtkonzept gelöst werden müssen. Die Entwicklung eines ganzen Stadtteils in der Größe von Mainz-Drais stellt uns vor eine große Herausforderung, die in den Stadtteilen Weisenau, Hechtsheim und der Oberstadt zu Veränderungen führen werden.

2016 wurde von einem Ingenieurbüro aus Frankfurt ein Gutachten zur Verkehrsentwicklung gestellt. In diesem Gutachten wurde festgestellt, dass das Einmünden von Fahrzeigen in die Hechtsheimerstraße ein Problem darstellen würde, das durch zusätzliche Ampelschaltungen oder andere geeignete Maßnahmen aber leicht gelöst werden könnte. Das bedeutet aber in der Umkehrung, dass die Hechtsheimerstraße schon jetzt so überlastet ist, dass sie keine weiteren Verkehrszuwächse verkraften könne und dass zusätzliche Ampeln die Situation nur noch verschärfen werden. Auch die Wohnbebauung auf der Hechtsheimer Höhe wird zu einem deutlichen Verkehrsaufkommen führen.

Auch im Heiligkreuz-Weg in Weisenau finden wir heute schon ein großes Verkehrsaufkommen vor. Neue Wohnquartiere, wie das in der Wilhelm-Theodor-Römheld Straße mit 600 Wohneinheiten, münden in diese Straße.

In der Ortsbeiratssitzung hat die CDU einen Prüfantrag gestellt, " ob im Zuge der Neugestaltung des Heiligkreuz-Areals der  Heiligkreuz-Weg zwischen May-Hufschmitt-Straße und Hechtsheimer Straße vierspurig ausgebaut werden könnte". Sinn dessen wäre dem abbiegenden wie einmündenden Verkehr Raum zu geben, um den Verkehrsfluss weniger zu behindern. Für ein bestimmtes Zeitfenster wäre die Verbreiterung dieser Straße möglich. Die Flächen hierzu wären auf dem ehemaligen IBM-Gelände vorhanden. Auch ein Fahrradweg auf beiden Seiten der Straße könnte bei dieser Maßnahme realisiert werden.

Von der SPD-Fraktion, dem Ortvorsteher und den Grünen wurde der CDU Prüfantrag abgelehnt. " Ich befürchte sehr, dass solch ein Ausbau noch mehr Verkehr anziehen wird" so Herr Claus(Grüne). " Einen vierspurigen Ausbau halte ich für gefährlich - zumal wir gar nicht wissen, was das bewirkt" so Herr Hoffmann (SPD).

Nicht der Bau neuer Straßen ziehen den Verkehr an, sondern eine zu dichte Neubebauung und Nachverdichtung innerstädtischer Flächen und Grundstücke führt zu einem stetigen Anwachsen des Verkehrsaufkommens.Verkehrsprobleme im Stadtteil Weisenau

Die Verwaltung der Stadt Mainz arbeitet derzeit an einem Verkehrskonzept für das Heilig-Kreuz-Areal.

Hier werden in den kommenden Jahren 2000 neue Wohneinheiten entstehen und bis zu 6000 Bürger in Weisenau eine neue Heimat finden.

Diese Tatsache wirft im Vorfeld einige Fragen und Probleme auf, die durch ein stimmiges Gesamtkonzept gelöst werden müssen. Die Entwicklung eines ganzen Stadtteils in der Größe von Mainz-Drais stellt uns vor eine große Herausforderung, die in den Stadtteilen Weisenau, Hechtsheim und der Oberstadt zu Veränderungen führen werden.

2016 wurde von einem Ingenieurbüro aus Frankfurt ein Gutachten zur Verkehrsentwicklung gestellt. In diesem Gutachten wurde festgestellt, dass das Einmünden von Fahrzeigen in die Hechtsheimerstraße ein Problem darstellen würde, das durch zusätzliche Ampelschaltungen oder andere geeignete Maßnahmen aber leicht gelöst werden könnte. Das bedeutet aber in der Umkehrung, dass die Hechtsheimerstraße schon jetzt so überlastet ist, dass sie keine weiteren Verkehrszuwächse verkraften könne und dass zusätzliche Ampeln die Situation nur noch verschärfen werden. Auch die Wohnbebauung auf der Hechtsheimer Höhe wird zu einem deutlichen Verkehrsaufkommen führen.

Auch im Heiligkreuz-Weg in Weisenau finden wir heute schon ein großes Verkehrsaufkommen vor. Neue Wohnquartiere, wie das in der Wilhelm-Theodor-Römheld Straße mit 600 Wohneinheiten, münden in diese Straße.

In der Ortsbeiratssitzung hat die CDU einen Prüfantrag gestellt, " ob im Zuge der Neugestaltung des Heiligkreuz-Areals der  Heiligkreuz-Weg zwischen May-Hufschmitt-Straße und Hechtsheimer Straße vierspurig ausgebaut werden könnte". Sinn dessen wäre dem abbiegenden wie einmündenden Verkehr Raum zu geben, um den Verkehrsfluss weniger zu behindern. Für ein bestimmtes Zeitfenster wäre die Verbreiterung dieser Straße möglich. Die Flächen hierzu wären auf dem ehemaligen IBM-Gelände vorhanden. Auch ein Fahrradweg auf beiden Seiten der Straße könnte bei dieser Maßnahme realisiert werden.

Von der SPD-Fraktion, dem Ortvorsteher und den Grünen wurde der CDU Prüfantrag abgelehnt. " Ich befürchte sehr, dass solch ein Ausbau noch mehr Verkehr anziehen wird" so Herr Claus(Grüne). " Einen vierspurigen Ausbau halte ich für gefährlich - zumal wir gar nicht wissen, was das bewirkt" so Herr Hoffmann (SPD).

Nicht der Bau neuer Straßen ziehen den Verkehr an, sondern eine zu dichte Neubebauung und Nachverdichtung innerstädtischer Flächen und Grundstücke führt zu einem stetigen Anwachsen des Verkehrsaufkommens.